Nur ein weiterer Stein in der (Herz-) Mauer…
Wer kennt ihn nicht, den Refrain: „just another brick in the wall“ aus dem Werk „The Wall“ von Pink Floyd. Der Protagonist „Pink“ wird als gefangener von innerer Isolation und Wahnsinn gezeigt, aber es ist nicht klar, was genau ihn in diese Situation gebracht hat. Einige Kanditaten werden genannt: Verlust des Vaters im 2. Weltkrieg, überfürsorgliche Mutter, sadistische Lehrer, gescheiterte Ehe, Drogen… Das Ende vom Lied: Für sich alleine hat keines dieser Ereignisse Pinks fatalen Zustand ausgelöst, doch jedes ist ein Stein in der Mauer des Wahnsinns, die ihn umgibt.
Auch wenn meine Lebensumstände zum Glück nie so dramatisch waren wie Pinks, fühlte ich mich als Jugendliche von meiner Umgebung getrennt, wie durch eine Mauer aus Glas.
Als ich durch ein Video von Bradley Nelson von dem Konzept der Herzmauer erfuhr, war es wie eine Offenbarung: „Ja, das ist es, das ist was bei mir los ist!“. Und: „Es ist lösbar, ich kann es überwinden!“ Und die deprimierende Feststellung, dass alles „nur ein Stein in der Mauer“ ist, verwandelte sich in in ein zuversichtliches: „Auch dies ist nur eine weitere Emotion in der Herzmauer, und die kann man lösen!“ So begann meine Reise mit dem Emotionscode von Bradley Nelson.